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UFA Schafweide HS

UFA Schafweide Highspeed®: Spezifische Weidemischung mit sehr dichtem Grasbestand aus Weissklee, Englischem Raigras, Wiesenschwingel, Wiesenrispe Highspeed®, Fioringras und Kammgras für die intensive Beweidung von Schafen oder Alpakas mit tiefem Verbiss.

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Detaildaten

Anbauempfehlung
Gülleverträglichkeit
gut
Weide
gut geeignet
Eingrasen/ Grünfutter
bedingt geeignet
Silage
bedingt geeignet
Dürrfutter
bedingt geeignet
Eignung für frische und feuchte Gebiete
gut geeignet
Eignung für trockene, durchlässige Böden
bedingt geeignet
Eignung für futterwüchsige Gebiete
gut geeignet
Verwendung
Kleinwiederkäuer
Nutzungsdauer
>3 Jahre (Aussaatjahr plus drei und mehr Hauptnutzungsjahre)
Saatmenge bei optimalem Saatzeitpunkt (kg/ha)
50
optimale Anzahl Nutzungen/Jahr
5-8
Lage
Raigrasfähig + nicht Raigrasfähig
Saatzeitpunkt bis
Mitte September
Zusammensetzung g/Are
Englisches Raigras 4n spät
150
Fioringras
35
Kammgras
40
Weissklee kleinblättrig
50
Wiesenrispe Highspeed
100
Wiesenschwingel 2n
125
Agronomische Eigenschaften
Überwinternd / Winterhart
Ja
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Beschreibung

Die Mischung UFA Schafweide Highspeed® ist eine längerdauernde Weidemischung speziell für Schafe oder Alpakas mit sehr tiefem Verbiss. Der tragfähige und dichte Grasbestand ermöglicht eine intensive Beweidung. Wichtig ist, dass dem Bestand zur Regeneration genügend Zeit gelassen wird.

  • Längerdauernde Mischungen werden idealerweise ab zwei Hauptnutzungsjahren bis zum allfälligen Überführen in eine Naturwiese oder Dauerweide angebaut.
  • Der Standort dieser Mischung sollte raigrasfähig sein.
  • Um hohe Futtererträge und eine dichte Grasnarbe zu erreichen ist eine ausreichende und ausgewogene Düngung wichtig. Zudem ist auf eine ausreichende Kalkversorgung zu achten.
  • Regelmässige Übersaaten helfen zusätzlich, um eine dichte Grasnarbe zu erhalten.
  • Für eine Schnittnutzung ist diese Mischung wenig geeignet.
  • Wiesenrispe hat eine lange Keimdauer von 14-28 Tagen. Darum ist sie bei der Anfangsentwicklung konkurrenzschwach. Mit der Highspeedbehandlung wird die Keimdauer um bis zu 10 Tagen beschleunigt. So wird die Wiesenrispe in ihrer Jugendentwicklung unterstützt, damit sie sich ausreichend im Bestand etablieren kann.
  • Diese Mischung ist feinblätterig und blattreich. Das macht sie nutzungselastisch und sie verholzt nicht schnell.
  • Dank der ausläuferbildenden Mischungspartner erträgt diese Mischung einen tiefen Verbiss sehr gut. Trotzdem muss eine pflanzenbauliche Weideplanung gemacht werden, indem ein Koppelweidesystem angewendet wird.
  • Die ideale Saattiefe liegt bei 1-2cm. Flach- und Streusaaten sind hitze- und trockenheitsanfällig und daher bei entsprechenden Saatterminen nicht zu empfehlen. Bei Drillsaaten kann die Saat mit je der halben Saatmenge in zwei Durchgängen erfolgen. Somit wird eine auflaufsichere Drillsaat mit optimaler Saatgutverteilung kombiniert und dadurch eine schnellere dichte Grasnarbe erreicht. In jedem Fall anschliessend walzen.
  • Die Aussaat sollte ab Vegetationsstart im Frühling bis Mitte September erfolgen. So können sich die langsameren Arten gut entwickeln. Eine Aussaat während Hitzeperioden sollte vermieden werden, da kleine, auflaufende Pflänzchen in der starken Sonneneinstrahlung schnell verbrennen. So kann sich die Mischung nicht wie gewünscht entwickeln, sie bleibt lückig.
  • Diese Mischung steht noch nicht in Bioqualität zur Verfügung und ist deshalb in die Bio-Stufe 3 (Bio = Wunsch) eingeteilt. Biologisch produzierende Landwirte dürfen diese nur in konventioneller und ungebeizter Qualität erhältliche Mischung aussäen. Auf OrganicXSeeds muss jedoch eine Bestätigung erstellt werden, dass die gewünschte Mischung nicht in Bio-Qualität verfügbar war.
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