UFA 481 AR HS
UFA 481 AR Highspeed®: Weidemischung für nicht raigrasfähige Lagen und Alpweiden mit Weissklee, Schotenklee, sehr frühem Englischem Raigras, Timothe, Wiesenschwingel, Rotschwingel, Wiesenrispe Highspeed®, Fioringras und Kammgras
Detaildaten
Beschreibung
UFA 481 AR Highspeed® ist eine längerdauernde Weidemischung, die sich für Weiden an nicht raigrasfähigen Standorten eignet. Fioringras, Kammgras und Rotschwingel sorgen neben Wiesenrispe Highspeed®, Wiesenschwingel, Timothe und frühreifem Englischem Raigras, ergänzt mit Weiss- und Schotenklee für eine robuste und dichte Grasnarbe mit schmackhaftem und ausgewogenem Weidefutter. Diese breit abgestützte Mischung eignet sich sehr gut für Neuansaaten und zur Ansaat von offenen Lücken verursacht durch tierische Schäden oder durch das Bekämpfen von Unkraut.
- Längerdauernde Mischungen werden idealerweise ab zwei Hauptnutzungsjahren bis zum allfälligen Überführen in eine Naturwiese angebaut.
- Diese Mischung eignet sich insbesondere für nicht raigrasfähige Lagen, im Talgebiet sowie für Ansaaten bis über die Baumgrenze hinaus.
- Wiesenrispe hat eine lange Keimdauer von 14-28 Tagen. Darum ist sie bei der Anfangsentwicklung konkurrenzschwach. Mit der Highspeedbehandlung wird die Keimdauer um bis zu 10 Tagen beschleunigt. So wird die Wiesenrispe in ihrer Jugendentwicklung unterstützt, damit sie sich ausreichend im Bestand etablieren kann.
- Sehr frühe Englisch Raigras Sorten aus Schweizer Züchtung werden im Mischungsnamen mit AR vermerkt. Diese Sorten bestocken intensiv und bilden besonders dichte, trittfeste Bestände. Ihrer Frühreife ermöglicht zudem einen zeitigen Weidestart im Frühjahr.
- Um hohe Futtererträge zu erreichen, ist eine ausgewogene und regelmässige Nährstoffversorgung wichtig. Die Gülleverträglichkeit dieser Mischung ist sehr gut.
- Diese schmackhafte Mischung eignet sich sehr gut zur Beweidung. Die Konservierung als Dürrfutter oder Silage ist ebenfalls möglich, sollte jedoch nicht die Regel sein.
- Mit dieser Mischung können jährlich bis 5 Weideumtriebe im Talgebiet und drei Umtriebe im Berggebiet erfolgen.
- Die ideale Saattiefe liegt bei 1-2cm. Flach- und Streusaaten sind hitze- und trockenheitsanfällig und daher bei entsprechenden Saatterminen nicht zu empfehlen. Bei guter Befahrbarkeit der Parzelle kann bei einer Drillsaat je mit der halben Saatmenge in zwei Durchgängen gesät werden. Somit erreicht man eine auflaufsichere Drillsaat mit optimaler Saatgutverteilung und somit eine schnellere dichte Grasnarbe. In Höhenlagen ist das meist nicht nötig. In jedem Fall anschliessend walzen.
- Je nach Höhenlage und Exposition sollte diese Mischung bis Ende August gesät werden, so dass sich die langsameren Arten noch gut entwickeln können. Eine Aussaat während Hitzeperioden sollte vermieden werden, da kleine, auflaufende Pflänzchen in der starken Sonneneinstrahlung schnell verbrennen. So kann sich die Mischung nicht wie gewünscht entwickeln, sie bleibt lückig.
- In Höhenlagen über 1000 m ü. M. kann auch das Schlafsaatverfahren angewendet werden, indem kurz vor dem Einwintern das Saatgut auf das frisch vorbereitete Saatbett gesät und angewalzt wird. Unterhalb der Schneedecke kann das Saatgut geschützt und unbeschadet den Winter überdauern und läuft im Frühling sofort nach der Schneeschmelze auf.
- Diese Mischung steht noch nicht in Bioqualität zur Verfügung und ist deshalb in die Bio-Stufe 3 (Bio = Wunsch) eingeteilt. Biologisch produzierende Landwirte dürfen diese nur in konventioneller und ungebeizter Qualität erhältliche Mischung aussäen. Auf OrganicXSeeds muss jedoch eine Bestätigung erstellt werden, dass die gewünschte Mischung nicht in Bio-Qualität verfügbar war.