UFA 330 BIO-Anteil
UFA 330 BIO-Anteil: Bewährte und nutzungsflexible, dreijährige Gras-Weissklee-Mischung mit Rotklee, Weissklee, Englisches Raigras, Knaulgras, Timothe und Wiesenschwingel.
Detaildaten
Beschreibung
Die Mischung UFA 330 BIO-Anteil ist eine dreijährige Gras-Weissklee-Mischung mit Rotklee, Weissklee, Englischem Raigras, Knaulgras, Timothe und Wiesenschwingel, wobei der Rotklee nach dem ersten Hauptnutzungsjahr durch den Weissklee ersetzt werden soll. Diese bewährte und breit einsetzbare, nutzungsflexible und ausgewogene Mischung ist für alle Verwendungszwecke (Eingrasen, Silage, Dürrfutter und Mähweide) geeignet. Das Ziel ist in wüchsigen Lagen ein Grasanteil von ca. 60 - 80%. So bleibt diese Mischung sehr gut konservierbar, liefert qualitativ hochwertiges Futter, deckt den Boden gut ab und ist gut befahrbar.
- Die Nutzungsdauer dieser dreijährigen Mischung ist das Saatjahr plus zwei Hauptnutzungsjahre.
- Dank dem Ablöseprinzip erbringt diese Mischung über die vorgegeben Nutzungszeit volle Erträge. Schnellwachsende Arten (Rotklee und Englisches Raigras) werden im zweiten Nutzungsjahr von den sich langsamer entwickelnden Arten (Weissklee und Knaulgras) abgelöst. Timothe und Wiesenschwingel bleiben als Begleitarten in ihrem Anteil konstant.
- Dank dem Knaulgras liefert diese Mischung auch in trockenen Phasen gesicherte Erträge.
- Um hohe Futtererträge zu erreichen, ist eine ausreichende Düngung wichtig. Die Gülleverträglichkeit dieser Mischung ist sehr gut.
- Diese Mischung ist sehr nutzungselastisch und verholzt weniger schnell.
- In futterwüchsigen Gebieten können mindestens fünf Schnittnutzungen pro Jahr geerntet werden.
- Der Standort dieser Mischung muss raigrasfähig sein.
- Die ideale Saattiefe liegt bei 1-2cm, Flach- und Streusaaten sind hitze- und trockenheitsanfällig und daher bei entsprechenden Saatterminen nicht zu empfehlen. In jedem Fall anschliessend walzen.
- Die Aussaat sollte idealerweise bis Mitte September erfolgt sein, so dass sich der Klee und die langsameren Arten noch gut entwickeln können. Je nach Jahr können auch Saaten Ende September noch funktionieren.
- Tipp: Falls erwünscht können Alexandrinerklee einschnittig (20-30g/Are) oder Sommerhafer (500-750g/Are) als Deckfrucht beigemischt werden. So kann eine schnellere Bodenbedeckung erreicht und schneller erstes Futter geerntet werden. Aber Achtung, die Deckfrucht konkurrenziert die anderen Keimlinge und führt unter Umständen zu einer weniger ausdauernden Mischung, indem sie das Ablöseprinzip stört. In jedem Fall (mit oder ohne Deckfrucht) ist ein früher erster Schnitt 4-5 Wochen nach der Saat (Bestandeshöhe von ca. 20 cm) zwingend nötig, um die Bestockung der Gräser anzuregen, sowie Licht und Platz in den Bestand zu bringen.