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UFA 330 AW BIO-Anteil

UFA 330 AW BIO-Anteil: Bewährte und nutzungsflexible, dreijährige Gras-Weissklee-Mischung mit Rotklee, Weissklee, Englischem Raigras, Knaulgras, Timothe, Wiesenschwingel und den beiden Deckfrüchten Alexandrinerklee einschnittig und Westerwoldisches Raigras.

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Detaildaten

Anbauempfehlung
Gülleverträglichkeit
gut
Weide
mittel geeignet
Eingrasen/ Grünfutter
sehr gut geeignet
Silage
sehr gut geeignet
Dürrfutter
sehr gut geeignet
Eignung für frische und feuchte Gebiete
bedingt geeignet
Eignung für trockene, durchlässige Böden
bedingt geeignet
Eignung für futterwüchsige Gebiete
gut geeignet
Nutzungsdauer
3 Jahre (Aussaatjahr plus zwei Hauptnutzungsjahre)
Saatmenge bei optimalem Saatzeitpunkt (kg/ha)
36
optimale Anzahl Nutzungen/Jahr
5
Lage
Raigrasfähig
Saatzeitpunkt bis
Mitte September
Zusammensetzung g/are
Alexandrinerklee einschnittig
10
Bastard-Raigras Wuchstyp Engl. Raigras
40
Englisches Raigras 4n früh
30
Knaulgras spät
55
Ackerklee 2n
20
Timothe
25
Weissklee grossblättrig
25
Weissklee kleinblättrig
15
Westerwoldisches Raigras
20
Wiesenschwingel 2n
120
Agronomische Eigenschaften
Überwinternd / Winterhart
Ja
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Beschreibung

Die Mischung UFA 330 AW BIO-Anteil ist eine dreijährige Gras-Weissklee-Mischung mit Rotklee, Weissklee, Englischem Raigras, Knaulgras, Timothe, Wiesenschwingel und den beiden Deckfruchtarten Alexandrinerklee einschnittig und Westerwoldisches Raigras. Mit der Deckfrucht wird eine schnellere Bodenbedeckung erreicht und früh kann erstes Futter geerntet werden. Eine intensive Schnittnutzung ist zentral für den Erfolg mit dieser Mischung. Nur so ist genügend Licht und Platz vorhanden, dass sich die weiteren langsamer entwickelnden Mischungskomponenten etablieren können und das Ablöseprinzip funktioniert. Diese bewährte und breit einsetzbare, nutzungsflexible und ausgewogene Mischung ist für alle Verwendungszwecke (Eingrasen, Silage, Dürrfutter und Mähweide) geeignet.

  • Die Nutzungsdauer dieser dreijährigen Mischung ist das Saatjahr plus maximal zwei Hauptnutzungsjahre.
  • Dank dem Ablöseprinzip erbringt diese Mischung über die vorgegebene Nutzungszeit volle Erträge. Schnellwachsende Arten (Rotklee und Englisches Raigras) werden im zweiten Nutzungsjahr von den sich langsamer entwickelnden Arten (Weissklee und Knaulgras) abgelöst. Das Ablöseprinzip funktioniert aber nur, wenn früh und intensiv genutzt wird, so dass die langsam wachsenden Arten nicht von den Deckfrüchten konkurrenziert und am Wachstum gehindert werden.
  • Dank dem Knaulgras liefert diese Mischung auch in trockenen Phasen gesicherte Erträge.
  • Um hohe Futtererträge zu erreichen, ist eine ausreichende Düngung wichtig. Die Gülleverträglichkeit dieser Mischung ist sehr gut.
  • Diese Mischung ist sehr nutzungselastisch und verholzt weniger schnell.
  • In futterwüchsigen Gebieten können mindestens fünf Schnittnutzungen pro Jahr geerntet werden.
  • Der Standort dieser Mischung muss raigrasfähig sein.
  • Die ideale Saattiefe liegt bei 1-2cm, Flach- und Streusaaten sind hitze- und trockenheitsanfällig und daher bei entsprechenden Saatterminen nicht zu empfehlen. In jedem Fall anschliessend walzen.
  • Die Aussaat dieser Deckfruchtmischung sollte im Frühling ab Mitte März bis spätestens Mitte August erfolgen. Das Frühjahr ist insofern vorzuziehen, als bei Sommersaaten die Gefahr besteht, dass das Westerwoldische Raigras zu stark überwintert und so die Mischung schädigt. Alexandrinerklee hat keine Kältetoleranz, weswegen dieser Mischungstyp im Frühling nicht zu früh ausgesät werden darf. Im Herbst muss mindestens noch eine Nutzung erfolgen. Ein allfälliges Mulchen vor der ersten Nutzung ist kontraproduktiv, die Deckfrüchte würden nur eine unnötig grosse Mulchdecke bewirken, was das Auflaufen der Mischung behindert.
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